KidsKlubKita e. V. | Oehlertring 39 / 41 | 12169 Berlin | 030 4124093 oder 030 79746406 
Chronik 1. 1. Entstehung Im März 2000 eröffnete das „miniMAXI-Kinderstudio“. Eine Freizeiteinrichtung für Kinder von 3 Monaten bis 14 Jahren. Die Inhaberin Astrid Sander, selbst ausgebildet in verschiedenen (Kinder-) Sport- und Gesundheitsbereichen, entwickelte mit Erziehern, Tanz- und Musikpädagogen, Lehrern verschiedener Budosportarten sowie Muttersprachlern verschiedener Sprachen, ineinander greifende Förderkonzepte in den Bereichen Sport, Tanz, Musik, Kreativen Angeboten in mehreren Sprachen Förderangebote für Kinder und Familien, Schwerpunkt Kleinkindförderung. Gerade in den letzten Jahren häuften sich die Nachfragen der teilnehmenden Eltern nach einer Betreuungsmöglichkeit ihrer Kinder unter Beibehaltung dieser Förderungsangebote. In Zusammenarbeit mit engagierten Eltern resultierte dies in der Überlegung, einen Verein, zum Zwecke der Kinderbetreuung zu gründen. So entstand unser gemeinnütziger Verein KidsKlubKita e.V., der am 01.03.2010 seinen Betrieb eröffnete und nach den miniMAXI-Förderkonzepten arbeitet. Ethisch begründetes Handeln im gruppendynamische Prozess, gesundheitsfördernde Maßnahmen und die Förderung von Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Talenten und Intelligenz der Kinder sind Ziel und Basis für den Ablauf aller Förderprogramme und der übrigen Abläufe im täglichen Betreuungsgeschehen. Klare und nachvollziehbare Regeln sind wichtige Leitlinien für jede Gruppensituation und ermöglichen die Integration verhaltensauffälliger Kinder in die Kindergemeinschaft. Klare Raumgestaltung und -aufteilung sowie die Aufbewahrung zur freien Verfügung stehenden Materials nach Themenbereichen, unterstützen diesen Gruppenprozess und fördern außerdem ein Verständnis für kausale Ordnung bei gleichzeitiger Ermöglichung individueller Entfaltung nach persönlichen Vorlieben und Interessen. Allein dies gibt den Kindern kontinuierlich die Möglichkeit aktiv und selbstorganisiert ihren Kitaalltag mitzugestalten. Diese gleichberechtigte Mitbestimmung in der Lebensgemeinschaft der Kindergartengruppe gehört zur täglich angewandten Praxis, weil Projektangebote auf Nachfragen und aus der täglichen Kinderwelt entstehen und innerhalb aller Förderangebote auf die Wünsche der Kinder eingegangen wird. Das Erfassen situativer Prozesse und der geeignete Umgang mit der Situation, sind für positive Gruppenerlebnisse und das persönliche Erfolgserlebnis einfach unverzichtbar und sollten immer ein täglich zu erstrebendes Ziel sein bei der Arbeit mit Menschen. Gegenseitige Achtung und die Vermittlung von Respekt für die Bedürfnisse aller Lebewesen gehören zur grundlegenden ethischen Wertevermittlung. Daher kochen wir konsequenterweise vegetarisch/vegan und immer unter Berücksichtigung aller Lebensmittelunverträglichkeiten der zu betreuenden Kinder. Beobachtungen, die vor dem Hintergrund von Fachwissen bezüglich der kindlichen Entwicklung, ausgewertet werden, werden dokumentiert und mit den Eltern reflektiert. Dies ermöglicht Auffälligkeiten zu erkennen und geeignetes Handeln zur professionellen Unterstützung einleiten zu können. Die Arbeit mit Eltern hatte seit Anbeginn eine elementare Bedeutung, bei der pädagogischen Arbeit mit Kindern, in der Einrichtung „miniMAXI-Kinderstudio“ und hat es heute in der Kindertagesstätte. Besonderen Wert wird auf Informationsaustausch und familiär-freundschaftlichen Kontakt zu den Eltern und Beachtung ihrer Erwartungen gelegt. Daher ist der Träger an mehreren Tagen persönlich vor Ort oder täglich 24h telefonisch für alle angemeldeten Familien erreichbar. 1. 2. Gesetzliche Grundlage Kindertagesstätten haben einen eigenen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag, damit jedes einzelne Kind gleiche Rechte und gute Chancen für eine lebenswerte Perspektive in dieser Gesellschaft hat. Es soll befähigt werden seine Absichten, seine Fähigkeiten und seine individuellen Möglichkeiten in die Entwicklung der Gemeinschaft einbringen zu können. Dies setzt die fachgeschulte Unterstützung zur Heranbildung seiner Ich-, Sozial-, Sach- und lernmethodischen Kompetenzen voraus und stellt somit das zentrale pädagogische Handeln jeder sozialpädagogischen Bildungseinrichtung dar. Es gilt die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen und das leibliche, seelische und geistige Wohl des Kindes zu fördern. Insbesondere sind die Fähigkeiten eines Kindes entsprechend seinem Alter und Entwicklungsstand zu unterstützen und ganzheitlich weiter zu entwickeln. Einzelne pädagogische Maßnahmen sollen immer auf die Gesamtentwicklung des Kindes bezogen werden. Die Fachkräfte orientieren sich an den Bedürfnissen und der Lebenssituation der Kinder und deren Familien. Sie arbeiten eng mit den Erziehungsberechtigten zusammen. Das Zusammenleben von Kindern unterschiedlicher sozialer, nationaler und kultureller Herkunft und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen soll gefördert werden. (KitaFöG, Abs.2, §4 Ziele, §5 Grundsätze) 1. 3. Zwölf Forderungen eines Kindes an seine Eltern und Erzieher   1. Verwöhne mich nicht! Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann - Ich will dich nur auf die Probe stellen. 2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir stand-haft zu bleiben! Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicherer fühle. 3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt! Ich schenke deinen Worten mehr Bedeutung, wenn du zu mir leise und unter vier Augen sprichst. 4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu Dir sage: „Ich hasse dich!“ Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht, meine Pläne zu durchkreuzen. 5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns! Ich muss auch peinliche und schmerzhafte Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen. 6. Meckere nicht ständig! Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle. 7.Mache keine vorschnellen Versprechungen! Wenn du dich nicht an deine Versprechungen hältst, fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen. 8. Sei nicht inkonsequent! Das macht mich unsicher, und ich verliere mein Vertrauen zu dir. 9. Unterbrich mich nicht, und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle! Sonst wende ich mich an andere, um dort meine Informationen zu bekommen.   10. Lache nicht über meine Ängste! Sie sind er-schreckend echt, aber du kannst mir helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen. 11. Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen! Ehrliche Entschuldigungen erwecken bei mir ein Gefühl von Zuneigung und Verständnis. 12. Versuche nicht, so zu tun, als seiest du perfekt und unfehlbar! Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass du es doch nicht bist. Ich wachse so schnell auf, und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten. Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst. ______________________________________________________________ Quelle: Pfefferwerk Stadtkultur GmbH Berlin Kids International Kindergarten