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Förderprogramme 5. miniMAXI-Förderprogamm Das täglich angebotene Förderprogramm, ist ein für (Klein-) Kinder entwickeltes, seit vielen Jahren erfolgreich praktiziertes Frühbildungsprogramm in den Bereichen Musik, Tanz, Sport, Kreativem Gestalten, Sprachen erlernen u.a. Alle Angebote werden nach Alter der Kinder und Gruppengröße entsprechend gestaltet. 5. 1. Sprachen
Kinder verstehen die Situation durch die Aktivität, Mimik, Gestik und Bildmaterial. Auch anhand bekannter Liedertexte wird der Klang von Sprache vertraut und die Bedeutung des Gesprochenen verständlich. Kinder entschlüsseln täglich neue Wörter, Sätze und Redewendungen bei der Heranbildung ihrer Sprachkompetenz. (siehe Punkt 4). Der frühkindliche Umgang mit Fremdsprachen ist eine gute Vorbereitung für ein leichteres Erlernen von (Fremd-) Sprache insgesamt. Kinder können mehrere Sprachen gleichzeitig und zeitlich versetzt natürlich erlernen. Beim Erlernen nutzen sie unbewusst ihre vorhandenen Erfahrungen aus dem Erwerb der Muttersprache. • Kinder aus Familien nicht deutscher Herkunft brauchen besondere Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache für ihre ganzheitliche Entwicklung. Sie erhalten unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung ggf. mit logopädischer Hilfe. • Unsere Betreuung erfolgt in der Grundschulsprache Deutsch. • Einzelne Förderangebote werden in englischer Sprache angeboten. Mit den Eltern können wir uns in Deutsch und Englisch verständigen. Alle Vertragsunterlagen und relevante Informationsmittel sind in Deutsch und Englisch oder auch in der Muttersprache unserer Kunden zu erhalten. 5. 2. Kreatives
Je nach Alter und Fähigkeiten sind die kreativen Angebote gefächert. Dabei steht nicht das Produkt im Vordergrund, sondern Erfahren und Spaß am Tun und so die kindliche selbstdynamische Heranbildung seiner Fähigkeiten und persönlichen Kreativität. • Täglich freies Arbeiten mit Stiften aller Art, Schere und Kleber üben im Umgang. • Die kreative Projektarbeit inspiriert durch unterschiedliches Farbmaterial, Werkstoffe und Alltagsmaterialien. Dabei wirken Gesang und Geschichten anleitend. • Farben werden durch unsere bewährte Konzept-Methode ganz nebenbei erlernt. • Eltern können bei Projektarbeiten mitmachen. • Alle Arbeiten werden chronologisch gesammelt, in der Garderobe präsentiert und bis zur Entlassung des Kindes aus KidsKlubKita aufbewahrt bzw. dann den Eltern ausgehändigt. 5. 3. Gesang
• Vorsingen fördert Mitsingen, das dient der Sprachschulung. Stetes Wiederholen von Liedern zu wiederkehrenden Aktivitäten oder begleitend zu Handpuppenspielen oder Körperbewegungen, fördert das Erlernen von Textabfolgen in jeder Sprache. • Über die Melodie wird der Inhalt in jede Sprache transportiert und verständlich. Dabei fungiert unsere Karaoke-Anlage motivierend. • Gesang unterbricht die herrschende Akustik und ist somit Aufmerksamkeit fördernd. • Das rituelle Lied fordert zur rituellen (Gruppen-) Handlung auf. Zumeist sind weitere, gesprochene Aufforderungen nicht einmal erforderlich für den Handlungserfolg. 5. 4. Musik
• Musik transportiert und verursacht Stimmungen. Sie inspiriert Bewegung. • Auch mit Instrumenten lassen sich das (Wieder-)Erkennen von Tönen, Klangfarben/-folgen und die Ausprägung des Rhythmikempfindens fördern. • Dieselbe meditative Musik unterstützt unser Mittagsruhe-Ritual. 5. 5. Tanz
• Tanzchoreographien dienen der mentalen und physischen Schulung des Erinnerungsvermögen und Raumorientierung. • Kreativer Improvisationstanz zu stimmungsgeladener und -wechselnder Musik mit und ohne Material fördern Aufmerksamkeit, Körperspannung und - Ausdrucksvermögen. • Tänzerische Rollenspiele fordern das Miteinander und ein aufeinander reagieren. • Selbstdarstellung vor - und die eigenständige Anleitung der Gruppe, fördern das Selbstvertrauen und die Präsentationsbereitschaft. • Kindgerechte Ballettformen zur Haltungsschulung und Steigerung der Beweglichkeit. • Kindgerechte Anatomie-Schule. Entspannungsübungen. 5. 6. Sport
• Der Turnparcour bewirkt ein kindgerechtes Krafttraining. Die Schulung des Gleichgewichtvermögens und das Austesten motorischer Möglichkeiten verbessern das Körperbewusstsein. Wir klettern barfuß. Nach Alter angeleitete Geschicklichkeitsübungen bieten Herausforderungen. • Vorgezeigte Gymnastikübungen zu Mitmach-Geschichten erwecken Interesse und sind Beweglichkeit erhaltend bzw. fördernd (wie u.a. beim Yoga). • Kleingeräte werden unterstützend zur Schulung von Geschicklichkeit und dem Verständnis für physikalische Zusammenhänge eingesetzt. Sie regen die Phantasie an, Einfallsreichtum und motorische Kreativität. • Altersgerechte Spiele mit Kleingeräten dienen dem Konditionstraining in kindgerechter Intervallform und dem Reaktionstraining. • Farben, Zahlen, Buchstaben, erstes Rechnen und Gedächtnistraining werden unterstützend in die Spielabfolgen integriert. • Unser Purzel-Judo bedeutet fair miteinander raufen - nach festen Regeln und an einem bestimmten Platz mit einer Betreuungsperson. Jedes Kind entscheidet über sein Bedürfnis am Raufen. Der emotionale Kräfteüberschuß wird kontrolliert ausgelebt und handgreiflichen Auseinandersetzungen im Altag entgegengewirkt. 5. 7. Naturwissenschaften
• Experimentier-Projekte dienen dem Verständnis physikalischer Zusammenhänge. • Untersuchungen mit Lupe und Mikroskop erwecken Neugier und Fragen. • Experimentier-Angebote zu den Themen: Elektrizität, Luft und in der Wasserwerkstatt. • Das Singspiel mit dem Tier-Globus vereinfacht das Wiedererkennen von Kontinenten und Ländern mittels dort lebender, bereits bekannter Tiere. • Spielkarten-Konzepte zur kindgerechten Vermittlung anatomischer Zusammenhänge. • Wichtige erste-Hilfe Regeln situationsrelevant, kindgerecht und im Rollenspiel vermittelt. 5. 8. Lernspiele
• Täglicher Einsatz von Zahlen, Formen, Buchstaben in den Förderprogrammen. Rechenübungen im (Bewegungs-)Spiel. Schreibübungen in Spiel- und Trinkpausen. Bücher, Puzzle, Gesellschaftsspiele. • Hauseigene Lernspiele und Bildmaterial für die Bereiche: - Ernährung - Fremdsprachen erlernen - Anatomie - Tiere - Tag, Jahr, Uhrzeit - Farben, Formen, Zahlen, Buchstaben, Rechnen, Schreiben 5. 9. Kinderküche
• Eigenständig und altersgerecht säubern, schnippeln, bestreichen, dekorieren fördert das Interesse an (neuen) Lebensmitteln. • Die Gestaltung der Mahlzeiten soll den selbstverständlichen Umgang mit Besteck schulen und unterstützt das Erlernen von Tischregeln. Eindecken, Platzieren von Geschirr, Besteck und Dekorationsarbeiten fördern auch soziales Tischverhalten. • Ein entwickeltes Spielkarten-Konzept dient kindgerecht der Zuordnung von Lebensmitteln bezüglich ihrer Einteilung nach ihrer Art, ihrer Wichtigkeit für eine gesunde Ernährung und ihrer Bedeutung für Allergiker. 5.10. Outdoor
• Garten: Blumengießen, Buddeln, Kastanien und Laub sammeln, Samen setzen, ernten Pflanzenkunde, Wasserspiele. • Spazieren-gehen üben in der Gruppe und im Straßengeschehen. • Besuche von Spielplatz, Freibad, Rodelbahn, Wald • Eltern-Kind-Ausflüge und Projekte 5.11. Projekte
• Wer ein Projekt vorschlägt, plant und leitet es. Personal, Eltern unterstützen dabei. • Projekt-Themen sind aus der Lebenswelt der Kinder und berücksichtigen deren Wünsche, Neigungen oder sollen ihnen relevante neue Lebensbereiche vorstellen. • Dauer, Art und Häufigkeit der Projektangebote sind vom Eifer der Kinder abhängig. • Jedes Projekt wird per Aushang vorangekündigt, Eltern können teilnehmen. • Zur Vorbereitung gehört es Fachwissen zu einzuholen, um die Fragen der Kinder korrekt beantworten zu können und alles Material frühzeitig zu sammeln. • Die Durchführung erfolgt kindgerecht und für sein Verständnis nachvollziehbar. • Entwicklung relevantes Verhalten der Kinder wird im (Sprach)Tagebuch festgehalten. • Die Dokumentation erfolgt per Foto und Film. Das Einverständnis der Eltern zur Anfertigung für alle Aufnahmen und Verwendung wird vorab eingeholt. • Die Präsentation von Dokumentationsmitteln erfolgt per Aushang in der Garderobe • Nach Beendigung eines Projektes kann das Kind das Produkt oder ein bezugrelevantes Material zur Erinnerung und Präsentation mit nach Haus nehmen. • Fotos werden in den Portfolios aufbewahrt und zu gegebenen Gelegenheiten öfter reflektierend mit den Kindern angesehen. • Foto- und Filmaufnahmen werden über einen längeren Zeitraum gesammelt und zu einem Dokumentationsfilm für Kinder und Eltern zusammengeschnitten. Diese Dokumentationsfilme werden kontinuierlich erstellt. Sie zeigen den Verlauf der Kindesentwicklung, Vorlieben und Kompetenzerwerb bei der Teilnahme an den täglichen Förderangeboten und im sonstigen Tagesablauf sowie Sozial- und Spielverhalten in der Gruppe. 5.12. Freispiel
• Im selbst gelenktem Spiel entwickelt das Kind durch ausprobieren, abgucken und zufallsgesteuert seine Handlungsfähigkeiten. Es weiß dabei schnell, welches Spiel es mag und welches nicht und agiert entsprechend. Durch die selbst gesteuerte Wiederholung befürworteter Spiele übt es sich in dem, was es erlernen will. • Im Freispiel agiert das Kind eigenständig in der Gruppe und entwickelt seine soziale Kompetenz. Es probiert sich im Umgang mit anderen aus, findet seine Möglichkeiten zum Austausch und erfährt seine situationsbedingten Grenzen. Es versteht seine Rolle in seinem aktuellem sozialen Umfeld.