KidsKlubKita e. V. | Oehlertring 39 / 41 | 12169 Berlin | 030 4124093 oder 030 79746406 
Pädagogik Das Kind in miniMAXI-KidsKlubKita In erster Linie als Beobachter und Berater, respektieren wir das Kind als aktiven Gestalter seines eigenen Lern- und Lebensweges. Wir verstehen Kommunikation als einen gegenseitigen Prozess kontinuierlichen Informationsaustausches. Unsere pädagogischen Ziele sind: die ganzheitliche Wahrnehmungs- und Ausdrucksbildung, die Förderung von besonderen Fähigkeiten und potentieller Intelligenz, die Heranbildung eines selbstbestimmten Sinns für eine gesunde Lebensweise, das tägliche Erfahren von Dazugehörigkeit im Gemeinschaftserlebnis, die Heranbildung von Respekt und Empathie gegenüber anderen Lebewesen. ● Dazu trägt unsere Raumgestaltung entscheidend bei: - ästhetische, klare Linien und Anordnung von Inventar und Gestaltungsartikeln, - differenzierte und auf der Farbenlehre beruhende, harmonische Raumgestaltung, - große, unmöblierte Freiflächen/Wände für körperliche und geistige Bewegungsfreiheit - wärmeisolierende, hygienische Spielböden, - wechselnde und Themenorientierte Dekoration, - zeitlich begrenzte PräsentationsPhasen von Projekt-Dokumentationen, - nach Raumthemen kausal sortiertes Inventar und Material, - frei zugängliche Spielmaterialien, themenorientiert und gekennzeichnet aufbewahrt: zur eigenständigen hygienischen Versorgung (Säubern von Mund, Nase, Po), zum Konstruktionsspiel (Bauklötze, Eisenbahn, Puzzles u.ä.) zum Kommunikations- / Rollen- / Regel-Spiel (Bücher, Figuren, Alltagsdinge, Spiele), - frei zur Verfügung stehende Geräte zum Klettern, Hängen, Balancieren und Toben, - sicher untergebrachte Geräte, - Spiegelflächen zur Selbstreflektion von Darstellung, Verhalten und zur Selbstkontrolle - vielfältige Lichtanlagen für Erkenntnisse in der Farb- und emotionalen Wirkung, - Musikanlagen, Instrumente, Mikrofone zur Förderung von Musikalität und Sprache. ● Dazu tragen unsere Förderangebote entscheidend bei: - multilinguale Spachangebote im Sinne interkultureller Sprachförderung, - Gesangsschulung zur Heranbildung von musischem Empfinden und Gesangstalent, - unterschiedliche Musikstile für das Erkennen musikalischer Vielfältigkeit, - unterschiedliche Tanzstile für das Erleben vielfältiger körperlicher Ausdrucksformen, - Gestalten, Darstellen zur Förderung von Motorik und kreativen Ausdrucksvarianten, - unterschiedliche, motorisch schulende Sportrichtungen und -geräte - an der Kinderwelt orientierte Naturwissenschaftiche Experimentier-Themen, - Projekte zur Erweiterung von Erfahrung und Wissen, - Lernspiele zur Vorbereitung auf die Grundschule, - selbstgelenktes Freispiel für den Erwerb von Sozial- und Handlungskompetenzen, - regelmäßige Outdoor-Aktivitäten (u.a. für die Vitamin D Produktion in der Haut), - kindgerechte Mithilfe in der Kinderküche (u.a. im Sinne der Gesundheitserziehung). ● Dazu trägt unser gruppendynamisch gestalteter Tagesablauf entscheidend bei: - kontinuierlich persönliche Auseinandersetzung mit demokratisch organisierten Regeln - kontinuierliche Erfahrung sozial angemessenen bzw. korrekten Verhaltens. Das ermöglicht dem Kind einen sicheren, freudvollen und inspirierenden Aufenthalt und spielerisches Einüben sozialen Verhaltens in unserer pädagogischen Einrichtung.   8. Unsere pädagogische Arbeit mit dem Kind
8. 1. Grundsatz Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen Bedürfnissen, Ideen, Wünschen und unsere pädagogische Arbeit mit ihm, als Unterstützung bei seiner ganzheitlichen Entwicklung. "Als erstes nimmt der Mensch die Körpersprache (Mimik/ Gestik), als zweites die Tonlage (Art des Sprechens) und erst als drittes den Inhalt (Sinn der Worte) des Gespräches wahr." Auszug aus der Kommunikationspsychologie Die Berücksichtigung dieses Wissens, erleichtert die Informationsvermittlung und Umsetzung bzw. Einhaltung von Absprachen, zur Realisierung konsequenter Erziehung. 8. 2. Ziele • Wir unterstützen das Kind bei seiner Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit. - Fähig zur Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Eigeninitiative und Selbständigkeit. Diesem Prozess dient das Zulassen und Ermuntern zur Äußerung eigener Ansichten und das Zulassen und Ermuntern zum selbstständigen Tun und Wagen. - Solidarisch im Miteinander durch respektvolles und hilfsbereites Handeln. Diesem Prozess dient ein vorbildliches Vorleben der Betreuer. - Kompetent durch Bildung und befähigt Erlerntes ein- und umzusetzen. Diesem Prozess dient die kindgerechte Wissensvermittlung in allen Alltagsbereichen. - Selbstkritisch und bereits Bestehendes zu Hinterfragen. Diesem Prozess dient der themenorientierte Austausch mit anderen. • Wir unterstützen das Kind bei seiner Heranbildung seiner sozialen Kompetenz. - Fähig zur Konflikt- und Kompromissbereitschaft durch Einfühlungsvermögen, Toleranz und ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Diesem Prozess dient die konsequente Aufstellung von Verhaltensnormen und die unablässige verbale Auseinandersetzung mit situationsbedingten Verhaltensmustern in Konfliktsituationen mit gemeinsamer Erkundung nach Ursache und Lösung ohne Bevormundung. - Bereit zur Werteerhaltung und Akzeptanz gesellschaftlicher Regeln. Diesem Prozess dienen sinnvolle Regeln und vorbildliches Vorleben der Betreuer. • Wir unterstützen das Kind bei Reifung seiner kognitiven und kreativen Fähigkeiten. - Begierig Neues zu erkunden und interessiert Erlerntes zu vertiefen. Diesem Prozess dienen die Ausübung des kindlichen Spiels und unsere Anreize von Förderangeboten und mittels Materialien. • Wir unterstützen das Kind bei der Bildung seines Weltverständnisses. - Fähig zum Erkennen von kausalen und sozialen Zusammenhängen. Diesem Prozess dient alltäglich Erlebtes und die gelenkte Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen in Wort, Tun und Spiel. • Wir unterstützen Eltern bei der Vereinbarung von Kindererziehung und Beruf. Dabei (re)agieren wir situationsabhängig und an seiner Entwicklung orientiert. Wir berücksichtigen die biologischen und entwicklungsbedingten Bedürfnisse des Kindes und verstehen uns als zuverlässige Partner und vertrauensvolle Freunde.  8. 3. Dokumentation pädagogischer Arbeit und zur Kindesentwicklung • Dokumentationen erfolgen per Foto und Film. Das Einverständnis der Eltern zur Anfertigung für alle Aufnahmen und Verwendung wird vorab eingeholt. • Die Präsentation von Dokumentationsmitteln erfolgt per Aushang im der Garderobe. • Fotos werden in den Portfolios aufbewahrt und zu gegebenen Gelegenheiten öfter reflektierend mit den Kindern angesehen. • Foto- und Filmaufnahmen werden über einen längeren Zeitraum gesammelt und zu einem Dokumentationsfilm für Kinder und Eltern zusammengeschnitten. Diese Dokumentationsfilme werden kontinuierlich erstellt. Sie zeigen den Verlauf der Kindesentwicklung, Vorlieben und Kompetenzerwerb bei der Teilnahme an den täglichen Förderangeboten und im sonstigen Tagesablauf sowie Sozial- und Spielverhalten in der Gruppe. • Entwicklung relevantes Verhalten der Kinder wird im (Sprach)Tagebuch festgehalten. • Ergebnisse systematisch durchgeführter Beobachtungen, in regelmäßigem Tonus oder bei Verhaltensauffälligkeiten, werden im Team, mit den Eltern und ggf. unter Hinzuziehung geeigneter Fachkräfte erörtert und im Entwicklungsbuch festgehalten. • In regelmäßigen Abständen werden Eindrücken und Fragen zur Entwicklung des Kindes (anhand des gesammelten Dokumentationsmaterials) in Einzelgesprächen mit Eltern erörtert. Bei akuten Verhaltensauffälligkeiten werden Elterngespräche zeitnah und häufiger durchgeführt. Maßnahmen beratschlagt und nach unseren Möglichkeiten durchgeführt/unterstützt/überwacht. 8. 4. Vorbereitung auf die und Zusammenarbeit mit der Grundschule • Wir unterstützen die kindliche Entwicklung des phonologischen Bewusstseins zur Entwicklung seines Schreib- und Leseerwerbs mit unserer Förderung (s. 4.). • Einsatz von Zahlen, Formen, Buchstaben in den täglichen Förderprogrammen und Rechenübungen in (Bewegungs-)Spielen, beim interaktiven Vorlesen, in Trinkpausen und mittels Spielmaterialien fördern das mathematische Grundverständnis (s. 5.8.). • Portfolio, Entwicklungsbuch, Sprachlerntagebuch helfen auch der Schule, das Kind besser kennenlernen, seine Kompetenzen und Eigenheiten einschätzen zu können. • Beratung und Vermittlung von Beratungsstellen (Jugendamt, Gesundheitsamt) zur schrittweisen Vorgehesweise für die Einschulung erfolgen in den Elterngesprächen. • Ausflüge in Grundschulen am Ort. • Gerne setzen wir uns bei Einverständnis der Eltern mit der künftigen Grundschule, vor und nach erfolgter Einschulung in Verbindung, zur weiteren Unterstützung des Kindes nach Absprache auch über seine Kindergartenzeit hinaus. 9 Unsere pädagogische Arbeit mit den Eltern 9. 1. Ziele Unser qualifiziertes und transparentes Vorgehen, soll Eltern für uns engagieren. Offen und ehrlich stellen wir uns Fragen und sind in der Weise bemüht, eine Basis gegenseitigen Vertrauens zu schaffen und zu erhalten, für • ein dauerhaft harmonisches Miteinander aller Betroffenen, • eine gegenseitige Bereicherung an Ideen, Meinungen und Sichtweisen, • eine einheitliche Pädagogik und somit für möglichst optimale Förderung des Kindes. 9. 2. Hospitationen und (Vereins-)Mitarbeit • Eltern können als Tagesassistent/-in am Tagesablauf teilnehmen. • Eltern können Berufs-, Hobby-, Instrument- orientierte und andere Projektideen vorschlagen und mit unserer Unterstützung durchführen. • Eltern können bei Organisation und Durchführung von Veranstaltungen mitwirken. • Eltern und Interessierte können als Vereinsmitglieder den Betrieb unterstützen. 9. 3. Informationsaustausch • In der Garderobe ausgehängt sind: Stundenplan, Speiseplan, Teilnehmerlisten für Veranstaltungen, Kurse, Seminare, Versammlungstermine, andere Informationen. • Gruppenaktivitäten und Arbeiten der Kinder werden anhand von Bildern & Texten dokumentiert und per Aushang präsentiert. • Termine werden jeder Familie per Merkblatt zur Gegenzeichnung ausgehändigt. Bei Aktionen, die mit Unkosten verbunden sind, erbitten wir Vorkasse. • Im mini-Freispielraum befindet sich: - ein Dokumentations-Regal mit Projekt-Produkten und (Sprach-)Lerntagebüchern, - die Kunstordner, mit den täglichen Mal-, Schneide- und Klebeübungen der Kinder, - Liedertexte-Listen und Informationshefte mit Erläuterungen zu Angeboten/Konzept. 9. 4. Elterngespräch Für Elterngespräche nehmen wir uns Zeit und behandeln alle Angaben vertraulich: • während des Betriebs nur, wenn dies situationsbedingt möglich ist, • andere Termine nach Vereinbarung oder telefonisch jederzeit. 9. 5. Versammlungen Vor Sommer-/Winterpause finden jeweils unsere feierlichen Versammlungen statt. 9. 6. Angebote • Einmal im Jahr wird ein Erste-Hilfe-am-Kind Seminar für Eltern/Personal angeboten. • Auf Wunsch schneiden wir den Pony ihres Kindes gratis. • KURSE zu Ernährung, Sport und Rückengesundheit, Babyentwicklungsförderung. • FÖRDERANGEBOTE für Ex-KitaKinder nach der Schule / in den Ferien 9. 7. Beschwerdemanagement Wir haben stets ein offenes Ohr für Kritik. In Zusammenarbeit mit allen Betroffenen klären sich Missverständnisse und zufrieden stellende Lösungen werden gefunden. • Der (Kummer-)Briefkasten kann anonym genutzt werden. • Einzelgespräche werden vertrauensvoll behandelt. • Im Falle von Beschwerden fungieren zwei Eltern als Mediatoren. Namen hängen aus. • Falls nötig, ist die Berufung betriebsfremder, freiberuflicher Mediatoren möglich. 10. Teamarbeit 10. 1. Ziele Know how, klare Aufgabenverteilung, gegenseitige Unterstützung und regelmäßiger Austausch unter den Mitarbeitern bewirken: • ein dauerhaft harmonisches Miteinander aller Betroffenen, • stimmige Abläufe in ruhiger Atmosphere, • Zeit und Aktionsraum für möglichst stressfreie Bewältigung von Problemsituationen, • eine gegenseitige Bereicherung an Ideen, Meinungen und Sichtweisen, • Erweiterung und Optimierung von Konzepten und Qualität unserer Arbeit, • einheitliche Pädagogik und somit eine möglichst optimale Förderung des Kindes. 10. 2. Team-Meet Einmal in der Woche und ferner bei Bedarf finden unsere Teambesprechungen statt. Terminabsprachen und andere organisatorische Maßnahmen, Inhalte pädagogischer Arbeit, Ideenaustausch und Reflektionen zum Wochenablauf sind die Inhalte. 10. 3. Qualitätssicherung  Wir werden geschult durch "miniMAXI-Kids" und "Haus der kleinen Forscher". • Unsere Mitarbeiter werden gemäß ihrer Qualifikation in Arbeitsfeldern eingesetzt. Gegenseitiges unterweisen und hospitieren ist üblich und bereichert uns gegenseitig. • Konzepte für Betriebsabläufe und Arbeitsfelder werden durch Überprüfung auf ihre Alltagstauglichkeit stetig angepasst und optimiert. • Einmal im Jahr wird ein Erste-Hilfe-am-Kind Seminar für Eltern/Personal angeboten. • Andere geeignete Schulungsmaßnahmen außer Haus. 11. Öffentlichkeitsarbeit • Alle Infos über uns sind zu finden im Internet unter: www.kidsklubkita.de und minimaxi-kids.de • Auftritte der Kinder und Informationsstände z.B. auf der Babyweltmesse und auf anderen öffentlichen Bühnen • Info-Flyer beim Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf 12. Kontakt mit anderen Institutionen Kontakt mit anderen Institutionen und Fachkräften bereichern unsere Arbeit: • Allgemeiner Sozialer Dienst • Ärzte • Beratungsstelle für Integration • Berliner Bäderbetriebe • Ergotherapeuten und Krankengymnasten • Erziehungsberatungsstellen • Kinderschutz-Zentrum • Gesundheitsamt • Jugendamt • Logopäden • Psychologen • Schulleitungen und Lehrkräfte der Grundschulen am Ort • Diverse Anbieter von Freizeiteinrichtungen